Dienstag, 25. April 2017

WEBKANTEN TASCHE

Seit längerer Zeit sammel ich Webkanten von Baumwollstoffen. 
Einige schöne Stücke habe ich auch geschenkt bekommen :-)

So war es nun mal an der Zeit, endlich etwas damit zu nähen.
Entschieden habe ich mich wie kann es anders sein für eine Tasche:
 Leider sind die Streifen im Verlauf des Aneinandernähens immer schiefer geworden :-O
Aber gefallen tut mir die Tasche trotzdem ;-)))

Am Taschenrand habe ich zwei Webbandstücke angenäht und mit einem kleinen Schlüsselring versehen, da kann man wunderbar Taschenbaumler anbringen :-)

Den Taschenboden habe ich ein gutes Stück abgenäht, damit die Tasche eine große Tiefe (16cm) bekommt:

Die mittellangen Träger sind aus 3cm breitem grauen Gurtband, auf dem ich auf einer Seite grauen Punktestoff genäht habe. Die Tasche kann man nun auch gut über der Schulter tragen.

Die Rückseite:

Gefüttert ist die Tasche mit wunderbar knalligem lila Punktestoff. 
Habe ich schon erwähnt, daß ich immer noch in Punktestoff verliebt bin? 
Ja, mehrmals :-D

Innen habe ich auch noch eine kleine praktische Tasche mit Reißverschluß eingenäht:

 Nachdem ich es nicht hinbekommen habe, einen tiefergesetzten Reißverschluß einzunähen und ich es nicht mag, mit ganz offener Tasche durch die Gegend zu spazieren, hat die Tasche kurzerhand einen lila KamSnap bekommen :-O
Die Neue ist 32cm lang und 40cm breit geworden.
Uuupsss, glatt vergessen:
Verstärkt habe ich mit H250 Einlage und H630 Bügelvlies. 

Und nun mal ab damit zu Handmade on Tuesday :-D

Sonntag, 23. April 2017

ANSICHTEN KLOSTER MÖLLENBECK

Hier noch weitere Fotos vom Innenhof und von außen, 
ohne Worte, 
einfach nur Schauen ;-)
 

























Donnerstag, 20. April 2017

NÄHWOCHENENDE KLOSTER MÖLLENBECK


 Vom 7.-9. April verbrachte ich ein Nähwochenende in der Klosteranlage von Möllenbeck, veranstaltet von den Weserbergländer Herzen.
 
 Am Nachmittag trudelten Tochter ninifee und ich als letzte :-/ ein und bezogen erstmal unsere "Zellen"
Meine war 48a, das kleinste Zimmer, aber allemal groß genug, da es ja nur zum Schlafen genutzt wurde.
 Komfortabel ausgestattet mit zwei Betten, zwei Schränken, zwei Stühlen, einem Tisch. Dusche und Toilette auch mit drin- passte :-)
Nur: es war lausekalt- wo ich doch so ein Frostköttel bin ....
  
Nun denn, Sachen ausgepackt, Fleecejacke übergezogen und dann durch diese Tür:

 ...rein ins Vergnügen :-D
 Alle waren schon da und fleißig :-O
Leute begrüßt, viele bekannte Gesichter wieder gesehen. Der Höhepunkt: eine 10jährige virtuelle Forumsbekanntschaft in echt kennengelernt- nee, was war das schöööööön :-)
Einige unbekannte Quiltfriends bekamen auch Gesichter ;-) 

 Jeder hatte seine Nähmaschine dabei, viele auch noch ihre Lampen- ein Wunder, daß  es keinen großen Kanll gegeben hat :-D

Unter Stress kann ich garnicht gut nähen (geschweige denn zuschneiden....), also Handnäherei besorgt und die Nähmaschine nur zur Zierde stehen lassen :-D
 Es waren erstmal genügend Nackenkissen zum Füllen und zunähen vorhanden, Tochter ninifee näht auch lieber mit der Hand (noch!!!)

Das große Restetop, daß ich zu Hause fertig genäht hatte, wurde dann von Michaela und mir gesandwicht und die Gute hat es dann mit der Maschine gequiltet und bis spät in die Nacht hinein das Binding angenäht, damit ich am nächsten Morgen mit neuer Arbeit versorgt war :-)
Dankeschööön :-)

Am ersten Abend war in der Klosterkirche ein Konzert, bei dem auch Opernarien gesungen wurden.
Da mußte ich noch Fotos von der beleuchteten Kirche von meinem Zimmerfenster aus machen. Den Gesang kann ich euch leider nicht mitliefern,  aber ich kann euch versichern, daß es irgendwie etwas mystisch Schönes an sich hatte in dieser Umgebung!

Der Treppenaufgang in unserem bewohnten Flügel. Die Klappen wurden am Abend nicht geschlossen, weil man Treppenläufe davor gebaut hat :-O und :-D

Der zweite Tag wurde (nach einer durchfrorenen Nacht....) dann wieder mit Nähen, aber auch mit Klostererkundung (innen wie aussen)verbracht. 
Die interessanten Fotos werden demnächst folgen ;-)

Abends fuhren wir mit einigen Autos zum Abendessen nach Rinteln in den "Stadtkater".

Ich staunte nicht schlecht über diesen Stadtkater-Burger, den mein liebes Gegenüber sich bestellt hatte. So ein Riesending hatte ich noch nie zu Gesicht bekommen :-D

Für mich gab's Ofenkartoffel mit Quark, dazu Hähnchenspieße und Salat mit ohne Tomaten(nein, ich mag keine Tomaten!). 
Voll lecker kann ich nur sagen und bekomme beim Anblick schon wieder Appetit ;-)

Gegen 21 Uhr ging's wieder zurück ins Kloster, noch ein wenig genäht und dann ab ins Bett.
Schaut mal, was in meiner Zelle über der Tür freigelegt wurde:
 ...hier von nah, vielleicht kann's ja jemand übersetzen?







Am Sonntagmorgen um 8 Uhr strahlender Sonnenschein, als ich die Augen aufmachte und aus dem Fenster sah:

An diesem letzten Tag haben Tochter und ich noch eine Klosterführung mitgemacht und allerlei interessantes über das Gemäuer und ihre Bewohner erfahren.

So ist zum Beispiel diese Anlage ursprünglich als Damenstift gegründet von Gräfin Hildburg:

Geschenke gab es auch- damit hat wirklich keiner gerechnet, aber alle haben sich riesig gefreut!
 Am Samstagmorgen klemmte unter jedem(!) Nähmaschinenfuß dieser tolle genähte, applizierte und nicht nur zur Osterzeit nutzbare Mug Rug, den meine Namensvetterin, die liebe Gudrun, genäht und verschenkt hat :-)
 
 Als Gastgeschenk bekamen wir gleich bei unserer Ankunft dieses kleine knuffige "Weserbergländer Herzchen" von Birgit in die Hand gedrückt :-)
 
 Sodala, jetzt machen wir die Klostertüre erstmal wieder zu, die nächste Bilderflut kommt bestimmt ;-)


Und so einiges was genäht wurde, könnt ihr auf diesem Foto (mit den meisten Teilnehmerinnen)sehen:

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